Eine 650jährige bemalte LeinwandDie älteste Fahne des Appenzellerlandes aus dem 14. Jahrhundert ist nach der Restaurierung im Brauchtumsmuseum ausgestellt
Die Urnäscher Rhodsfahne wurde 2007 nach Bern in die Hochschule der Künste gebracht. Dort wurde sie untersucht, restauriert, gesichert und in einer Vitrine so montiert, dass sie im Appenzeller Brauchtumsmuseum ausgestellt werden kann. Der Aufwand war gross, denn am kostbaren Stück aus dem 14. Jahrhundert waren seltsame Flecken entdeckt worden. Die Fahne war seit ihrer letzten Behandlung durch den Professor Henri Boissonas 1949 im Urnäscher Gemeinderatssaal an der Wand montiert gewesen. Die rostroten und weissen Flecken und ein langer Riss in der Glasscheibe auf der Rückseite der Fahne blieben verborgen, bis sich Hans Hürlemann mit der Aufarbeitung der Urnäscher Geschichte mit ihr befasste. Der Schreck über die Entdeckung führte zu einem ersten Gutachten von zwei Spezialistinnen der Abegg-Stiftung in Riggisberg und der Hochschule der Künste in Bern, wo Restauratoren ausgebildet werden. Fachleute waren sich einig, dass eine Restaurierung nötig war. |
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| Rhodsfahne Seite A |
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| Rhodsfahne Seite B |
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