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Verein

Entstehung

Im Verlaufe seines Lebens sammelte der Urnäscher Briefträger Ernst Alder (1884-1971) eine erstaunliche Vielfalt von Altertümern. Kurz vor seinem Tod 1971 hat er seine Sammlung der Gemeinde vermacht und Hans Hürlemann wurde als Verwalter der Sammlung bestimmt und dies mit dem Auftrag, zusammen mit Dr. Walter Irniger ein Ortsmuseum zu gründen.
Kurz darauf ist 1972 der «Verein für ein Ortsmuseum Urnäsch» gegründet worden.
Erster Präsident war Dr. Walter Irniger, der sich in den folgenden Jahren mit grossem Einsatz um die Verwirklichung «seines» Museums bemüht hat.
Das Museum sollte etwas Spezielles werden, das Brauchtum sollte im Zentrum stehen, denn kaum ein anderes Appenzeller Dorf hat so eine Vielfalt von Traditionen und Bräuchen. Nachher wurde nach einem Haus gesucht, man wurde dann schliesslich fündig, das Haus Nummer 75 am Rande des Dorfplatzes.
Mit enormen Anstrengungen des Präsidenten Dr. Walter Irnigerwurden die finanziellen Mittel zusammen-getragen und der Umbau in Angriff genommen. Bereits an Pfingsten 1976 konnte das «Museum für Appenzeller Brauchtum» eröffnet werden. Im Laufe der Jahre konnte die Sammlung laufend erweitert werden.
1998 wurde das Museum in «Appenzeller Brauch- tumsmuseum Urnäsch» umbenannt und gleichzeitig das heutige Logo eingeführt. Im Jahre 2000 wurde der Museumsbetrieb wesentlich erweitert. Der Kauf des Nachbarhauses Nummer 76 ist möglich geworden, weil Viktor Bohren sel. einen namhaften Betrag dafür spendete.
Das Museum hat sich in den letzten Jahren prächtig entwickelt und ist zu einem wichtigen, auch wirtschaftlichen Faktor in Urnäsch geworden. Den guten Ruf haben wir nicht zuletzt auch dem Personal zu verdanken. Von Anfang an haben Pensionierte Aufsicht, Kasse und den Laden übernommen. Sie tun das auch noch heute mit viel Sachverstand und grosser Begeisterung immer noch für einen bescheidenen Lohn.