Die Ausstellung lädt dazu ein, die zeitlose Welt der Trachten zu entdecken und ihre kulturelle Bedeutung im Wandel der Zeit zu erkunden. Anhand ausgewählter Objekte wird sichtbar, wie sich Trachten vom einstigen Alltagskleidungsstück zu einer bewusst gepflegten kulturellen Ausdrucksform entwickelt haben.
Im Zentrum stehen die Ausserrhoder Fest- und Sonntagstracht sowie die Werktagstracht, die 1925 nach einem Entwurf von Paul Tanner entstanden und bis heute nahezu unverändert geblieben sind. Ihre charakteristischen Elemente vereinen historische Einflüsse mit hoher handwerklicher Präzision.
Die Ausstellung gewährt Einblicke in die Bedeutung der Tracht, zeigt ihre Vielfalt und macht erfahrbar, wie Tradition lebendig bleibt – getragen von Menschen, die dieses Kulturgut bis heute pflegen und weitergeben.